Gedanken über das Leben im Jahr 2019.

Wo sind wir, als Menschen zwischen Social Media, virtuell, digital & Co? Immer online? Wo rennen wir eigentlich hin? Alles wird immer schneller! Ich ziehe nun ein Resume:

Wie starten wir in den Tag, bevor wir duschen und die Zähne putzen? Zack, erstmal Facebook und WhatsApp checken, mit einem Kaffee in der Hand, in der Küche, im Stehen. Die Zeit rennt davon, huch schon so spät, also schnell ins Bad und dann los. Mit dem Brot in der Hand laufen wir zum Auto, zum Bus oder Bahn. Im Auto, wenn die Ampel rot ist, schauen wir schon einmal in die E-Mails. Du denkst, es ist ja „eigentlich“ verboten, aber egal… Im Bus oder in der Bahn ist es da einfacher. So verbringen wir die ersten 1 1/2 Stunden am Tag.

Nun mache ich einen Switch auf den ganzen Tag, unseren Alltag. Geld bekommen wir am EC-Automat, Überweisungen erledigen wir per online-Banking, fertiges Essen können wir auch bestellen, der Bandbreite von chinesisch, türkisch, italienisch, Burger in allen Variationen, sind keine Grenzen gesetzt. Diese Liste ist unendlich erweiterbar. Minutiös wird uns vorausgesagt, wann die Lieferung der Speisen eintreffen wird. Vielleicht holen wir uns auch die „gute alte Currywurst mit Pommes“ am Schnellimbiss um die Ecke. Somit wäre die Nahrungsaufnahme gesichert.

Weiter geht es mit Online-Shopping. Überall sehen wir Anzeigen und die vielen E-Mails mit lukrativen Angeboten. Nur ein Klick und binnen 2 Tagen wird die Ware frei Haus geliefert. Schuhe, Kleidung, Möbel, egal. Ob die kleinen Läden in den Vororten noch existieren können. Immer mehr Geschäfte schließen und Gewerbeflächen stehen leer, wen interessiert das schon. In unserer Freizeit streamen wir Musik, Filme und TV allgemein. Irgendetwas findet sich immer, es gibt mehr als 50 Programme. Wenn nicht das Richtige zu finden ist, haben wir noch die PlayStation. So geht es tagein, tagaus, Woche für Woche, immer so weiter.

Vielleicht trifft nicht alles auf dich zu, aber einiges sicherlich schon. Warum schreibe ich das alles? Weil ich DICH auffordern möchte einmal die STOPTASTE zu drücken, innezuhalten und einfach zu atmen. Zu fühlen, wie geht es mir gerade. Vielleicht wieder jemanden per Home-Festnetzanschluss anzurufen und keine Sprachnachricht zu senden, einen Brief per Hand zu schreiben oder eine schöne Postkarte per Post zu versenden, einen Blumenstrauß zu kaufen und bei Freunden vorbeizubringen. Schenke den Menschen Zeit, echte Aufmerksamkeit, ein Lächeln und eine Umarmung. Sag deinen Lieben und Freunden öfter mal: Ich habe Dich lieb. Ich bin froh, dass es Dich gibt. Nun denkst DU vielleicht: Sie hat ja Recht. Dann versuche doch bitte jeden Tag etwas weniger zu rennen, Deine Freunde live zu treffen und nicht im chatroom. Koche doch mal wieder frisch. Der gute Sonntagsbraten, dauert 2 1/2 Stunden, eine gute Zeit für Gedankenhygiene, über sich selbst nachzudenken und sich in Tagträume zu verlieren. Nur jede 1/2 Stunde etwas Wasser nachgießen, nicht vergessen. (:-)) Ich freue mich, wenn ich dir den Spiegel vorgehalten habe und mein Beitrag Dir gefällt. Schreib mir deine Gedanken und einen Kommentar. Mach langsam und genieße deine Lebenszeit. In meinem rosaraum EnergieReich Claudia Lichtenthäler biete ich Dir viel Wohlfühlzeit nur für Dich an.